* (29/04/09):
Der Shooter: "CoD: Modern Warfare"
Ein ausführliches Review bleibt in Ermangelung an Zeit weiterhin aus. Auch das Spiel selbst liegt schon seit einer Weile in der Ecke und wartet auf mich. Mein letzter Eindruck war, dass ich es mit einem der besten Shooter zu tun hatte, die ich kenne (neben Killzone 2, doch das ist wieder eine ganz andere Liga). Grafik gehobenes Niveau, Spielbarkeit optimal, aber was mich wirklich überwältigt hat, war die Atmosphäre. Noch nie wurde man in einem Spiel in so verstörende Kampfeinsätze versetzt, Bombeneinschlag und Flugzeugabsturz inklusive.
Wenn ich das Spiel mal wieder zwischen die Finger bekomme und ein bisschen Zeit über habe, werde ich natürlich einen ausführlichen Bericht nachreichen. Bis dahin verbleibe ich nur mit dem ...
Fazit:
Spektakuläres Kriegsspiel mit stimmiger Präsentation und beeindruckendem Missions-Setting - unbedingt antesten!!
Wertung: 5 von 5 Sternen
Bildquelle
http://www.amazon.de
* (29/04/09):
Travian: Wir sind zurück
... und das schon seit einer Weile, um genau zu sein mischen wir seit Anfang Februar mit Neustart des Servers wieder auf .org mit. Diesmal mit einem ganz neuen, alten Travian. Das Spiel hat ein kleines Update erhalten bzw. soll es und wir auf .org sind die Beta-Tester der kommenden 4er-Version, das nennt sich dann Travian 3.5 :) Auch wenn die Änderungen nur sehr marginal ausfallen, machen sie doch einen guten Eindruck, mal abgesehen von den aktuellen Anzeigeproblemen, aber diese sollten hoffentlich die kommenden Tage schnell behoben sein.
Ansonsten gibt es eine wesentliche Neuerung: Teufelchen und ich sind diesmal wieder solo unterwegs oder doch nicht. Wir beide betreiben jeweils einen Single-Account, bilden aber immer noch ein starkes Team und unterstützen uns gegenseitig, denn zusammen sind wir unschlagbar. Namen werden zum jetzigen Zeitpunkt natürlich nicht genannt. Ihr werdet uns schon erkennen, wenn wir durch Eure Dörfer rauschen. Aber so viel sei gesagt - ich liebe es ein Offer zu sein!!
* (25/02/09):
Street Fighter IV (PS3)
Nun endlich ist es soweit, das Wochenende ist vorbei und damit die erste Testphase für mich von dem neuen Street Fighter und angeblichem Anwärter auf den Beat'em'up-Thron. Ich hatte mich riesig auf das Spiel gefreut seit ich vor einigen Wochen Bilder und Trailer dazu gesehen habe. Nach einigem Hadern, ob ich es mir tatsächlich zum Vollpreis holen soll, war ich auch noch überglücklich für einen akzeptablen Preis die Collectors Edition für die PS3 (viele andere Anbieter verlangten vorab schon Wucher) bei Amazon vorbestellen zu können. Endlich das Spiel da, kommt relativ schnell die Ernüchterung.
Die CE ist stellenweise lieb gemeint, aber nicht gut zu Ende gedacht. Man hätte doch den Film eine anständige Hülle verpassen oder zumindest in einer Doppelhülle mit Spiel unterbringen können. Zur inhaltlichen Qualität kann ich bisher nichts sagen, hab ihn noch nicht gesehen. Die Figuren sind ganz nett, aber ein wenig klein geraten. Eine anständige 4-Zoll-Figur hätte mir besser gefallen. Das Zusatzheftchen ist nicht der Rede wert. Allen in allem wäre mehr drin gewesen.
Handling:
Nun aber zum wichtigsten - das Spiel an sich. Bei aller Euphorie und Sympathie für den Charme des Oldschoolers im neuen Gewand, stellt sich auch hier nach einiger Spielzeit Ernüchterung und stellenweise Frustration ein. Ich habe den Klassiker "Street Fighter II" auf dem SNES besessen und gezockt, später auch den ein oder anderen Teil für die PSX und "Capcom vs. SNK" für die Playstation 2. Auf letzteres habe ich die Tage wirklich wieder Lust bekommen, war aber noch zu faul, die PS2 zu entstauben - Abwärtskompatibilität oh komme! Ich würde nicht behaupten früher großartig Wert auf das Erlernen der Moves gelegt zu haben, habe dies wahrscheinlich nur bei einem Spiel ausgiebig getan und das war Tekken 3 (und später auch 4). Aber diesmal sollte alles anders werden und so hatte ich mir vorgenommen, mich in SF4 tiefer hineinzuarbeiten. Nicht dass mir die Attacken gänzlich unbekannt wären, aber ich bin/war eben nicht allzu trainiert.
Die Movelisten sind übersichtlich, man könnte abfällig auch kurz geraten behaupten, und relativ schnell verstanden. Grundlegend kann man folgende Varianten unterscheiden: diejenigen deren Moves sich aus Viertel- oder Halbdrehungen plus Schlagtasten zusammen setzen und die anderen bei denen man zuerst in eine Richtung "aufladen" (festhalten) muss und dann gepaart mit einem Hieb in die meist entgegen gesetzte angreift. Das Zweite ist eindeutig schwieriger zu spielen und so fällt die Wahl eher auf Charaktere wie Ryu, Ken und Dhalsim. Dann gibt es natürlich für jeden Kämpfer die sogenannten Super und Ultra Combos, die erst ausführbar werden, wenn sich der Energiebalken am unteren Bildschirmrand aufgefüllt hat. Soweit so gut, das sieht alles super aus, solang man die Gelegenheit hat, die Angriffe ins Ziel zu führen, doch in der Praxis nützt einem das gegen den "Computer" und vor allem dem Endgegner "Seth" herzlich wenig. Viele Attacken laufen ins Leere oder lassen sich schlecht bis gar nicht vernünftig anwenden. Das Fehlen von gezielten Reversals oder Parrys bekommt man schnell zu spüren und je nach Schwierigkeitsgrad wird man zum Zuschauen verdammt, wenn Zangief einen aus jeglicher Position heraus greift oder Seth sein Programm runterspult. Oft helfen dann nur plumpe Mittel wie einfache Fausthiebe oder Tritte aus der Luft oder in geduckter Haltung. Man mag es kaum glauben aber ich habe eine Runde mit Dhalsim gegen Seth mit nur einem einzigen Punch gewonnen. Nagut, diesen habe ich dann etwa 20 Mal ausführen müssen, aber dies ist dann auch zur Eintönigkeit verkommen. Spätestens dann frag ich mich, wo bleibt die Abwechslung und ist das Kampfsystem nicht vielleicht doch etwas zu altbacken geraten. Denn was vor etwa 15 Jahren gut funktioniert hat, muss einen heute nicht mehr hinter dem Ofen hervor locken.
Jetzt heißt es eben Kompromisse eingehen, wenn man ein "Street Fighter" kauft, bekommt man genau das und sobald man sich darauf einlässt, weiß das Spiel definitiv zu unterhalten. Denn trotz dem gelegentlichen Verlangen den Controller in die Ecke zu pfeffern oder dem einmaligen Bedürfnis, alles zusammenzupacken und zurückzuschicken, habe ich die Tage mich immer wieder an der PS3 eingefunden und es hieß "Fight!". Seit heut Nacht bin ich auch im Besitz von Akuma und die "alte Drecksau" geht mit einem der härtesten Ultra Combos (27 Hits) ab, der komischerweise mitunter auch noch von allen am leichtesten von der Hand geht.
Präsentation:
Die Optik ist wie das Kampfsystem zwar auch "Oldschool", aber modern der Neuzeit angepasst. Das Geschehen konzentriert sich auf die 2D-Ebene, heißt es gibt keinen Ausfallschritt. Die Grafik hingegen zeigt sich in 3D, so erkennt man Tiefe in den Hintergründen und manche Moves werden in ihrer Ausführung mittels einer darum fliegenden Kamera eingefangen. Die Combos sind spektakulär mit anzusehen, wie gesagt vorausgesetzt man kann sie auch einsetzen. Das Intro kommt mit Wischeffekten einer ausufernden Wasserfarbenmalerei, die Openings und Endings der einzelnen Kämpfer als Anime und die Spielgrafik im feinsten Cel-Shading daher. Das sieht alles fantastisch aus, aber ein paar saubere Übergänge zwischen den Stilen wären von Vorteil gewesen und hätten den Gesamteindruck abgerundet. So bleibt eine ordentliche optische Präsentation mit einem überzeugenden Comic-Look. Dazu passend die Vertonung, die sehr gut gelungen ist. In dieser Hinsicht muss ich manchen Unkenrufen in diversen Reviews klar widersprechen, der Soundtrack ist mehr als angemessen und klingt sehr angenehm in den Ohren.
Modus und Kämpferriege:
Bei den Modus gibt es nichts sonderlich Erwähnenswertes. Es dreht sich quasi alles um den Arcade, der gleichzeitig auch die Geschichte erzählt. Ansonsten gibt es weiterhin Altbewährtes: Versus, Training und Herausforderung. Online kann ich leider derzeit in Ermangelung eines DSL-Anschlusses daheim nicht testen, aber für die Zukunft auf alle Fälle vorgemerkt. Ich hoffe nur, dass dann die Kontrahenten dieser Welt mir nicht zu viele Schritte voraus sind. Das Angebot an Charakteren ist reichhaltig, auch wenn sich einige in ihrem Kampfstil sehr ähneln bis gleichen, insgesamt 24 Stück plus Seth. Dabei sind natürlich auch alle klassischen aus "Street Fighter II" und eine Handvoll neue Gesichter. Zu Beginn kann man unter 16 Recken wählen, die anderen lassen sich mit der Zeit mehr oder weniger kompliziert erspielen. Hier eine kleine Anleitung für diejenigen, die sich nicht in diversen Foren tot suchen möchten:
Cammy > mit C. Viper (bestätigt)
Rose > mit M. Bison (bestätigt)
Fei-Long > mit Abel (bestätigt)
Gen > mit Chun-Li (bestätigt)
Sakura > mit Ryu (bestätigt)
Dan > mit Ryu and Sakura (bestätigt)
Seth > mit allen Standard Charakteren
... den Arcade-Modus abschließen
Die nächsten zwei sind etwas aufwändiger:
Akuma > Zuerst alle Charaktere außer Seth frei schalten, der ist nicht notwendig. Anschließend mit Ryu einmal den Arcade-Modus "perfekt" meistern ohne ein Continue zu benötigen, sprich ihr solltet kein Match verlieren und den Countdown damit nicht zu Gesicht bekommen. Außerdem solltet ihr mindestens jeweils zwei Perfects und Ultra Combo Finisher hinlegen. (bestätigt)
Gouken > Akuma freispielen, anschließend mit ihm "perfekt" spielen und diesmal mindestens zwei Perfects und drei Ultra Combo Finisher schaffen.
Nochmal alles im Überblick, nach Pro(+) und Kontra(-) sortiert:
+ 25 Charaktere mit bekannten und neuen Gesichtern
+ Toller Comic-Look mit schönen Effekten
+ Gut erlernbares Kampfrepertoire
+ Der "Street Fighter"-Charme weiß einen in den Bann zu ziehen
- Altbackenes Kampfsystem mit gelegentlichen Logikbrüchen
- Harter Schwierigkeitsgrad, dem oft nur mit plumpen Mittel entgegen getreten werden kann
- Potential bei der Collectors Edition verschenkt
Fazit:
Knallharter Oldschool-Prügler im neuen Gewand, macht zwischendurch Spaß, kann aber auch frustrieren und doch kommt man an dem "Street Fighter"-Feeling nicht vorbei. Lediglich der Controller und die Finger bleiben die Leidtragenden, wenn die Lippen sich beim Anblick einer Super Ultra Combo in ein genießerisches Grinsen verziehen.
Wertung: Ich würde gerne 5 Sterne vergeben, aber realistisch betrachtet sind maximal nur 3,5 drin und sogar dies ist noch durch die rosarote SF-Brille betrachtet!
Bildquelle:
http://www.nexgam.de
* (10/02/09, Änderung 29/04/09)
Zwei neue Reviews zu drei neuen Spielen wie geht das? Ganz einfach, am Wochenende habe ich drei Spielen, eins gebraucht, die anderen beiden zu Platinum Preisen, für die PS3 erstanden. Es handelt sich um die im Titel genannten und um Half-Life 2 in der Orange-Box. Zu letzterem muss man nicht viel sagen, es sollte den meisten schon hinlänglich vom PC bekannt sein und stellt nur eine Vervollständigung meiner Ego-Shooter-Sammlung dar, denn mit der Orange-Box erhält man wohl das reichhaltigste HF2-Bouquet samt Episode 1 und 2, Portal und Team Fortress 2.
Zuerst zum Prügler: "Soul Calibur IV"
Er erfindet das Genre und die Reihe nicht neu, aber sah noch nie besser aus. "Soul Blade", noch damals für die PSX und vor der Umbenennung, war schon sehr spektakulär und blieb auch der einzige Teil der Serie den ich besitze. Trotzdem habe ich sie nicht aus den Augen verloren und weiterhin aus einiger Entfernung die Veröffentlichungen mitverfolgt. Was gibt es zu sagen, im Grunde genommen ein solides Beat'em'up oder auch doch nicht, denn man greift im Gegensatz zu Tekken und co. ausschließlich zu den Waffen.
Die Tasten Belegung ist denkbar einfach: 2 x Schwerthieb, 1 x Tritt, 1 x Block; auf den Schultertasten: Wurf, Kräfte aufladen bzw. Sondermoves aktivieren und Wechsel im Tag-Team, falls es vorkommt. Letzteres wirkt mir noch etwas aus der Luft gegriffen, da es während der Moduswahl und der Verlauf der Story nicht ersichtlich ist oder einführend erläutert wird. Die Schlagfolgen lassen sich wie gewohnt mit den Richtungstasten und dem Stick zu diversen Kombis ausbauen und gehen dabei sehr gut von der Hand, sprich man kann relativ schnell spektakuläre Aktionen ohne große Einarbeitungszeit vom Stapel lassen. Das Repertoire wirkt dabei sogar noch ein Tick reichhaltiger als bei dem ebenso schon vorgestelltem "MK vs. DC".
Auch die Optik kommt etwas opulenter daher als beim Konkurrenten in meinem Regal. Die Grafik wirkt, vor allem in HD, einfach nur spektakulär und die Hintergründe wunderschön "gezeichnet", auch wenn mancher schon an der Grenz zu knallbunt und überfrachtet kratzt. Schade nur, dass trotz dem Kampffeature der zerstörbaren Rüstungen keine bleibenden Kampfspuren außer den drei abplatzenden Teilen ersichtlich werden.
Die Modus wirken auf den ersten Blick nicht allzu reichhaltig und die Geschichte, die mit einem Lauftext ala Star Wars eingeläutet wird, ist schnell durch gespielt. Dabei lässt sich dann auch das nötige "Kleingeld" erspielen, mit dem man weitere Charaktere frei schaltet. Die Kämpferriege kommt dann auch sehr abwechslungsreich daher, vor allem Darth Vader als Bonus macht Laune. Insgesamt gesehen kann ich leider noch nicht viel zur Langzeitmotivation sagen, da ich noch nicht die Gelegenheit hatte, sie ausgiebig zu testen.
Die (+)Vor- und (-)Nachteile auf einen Blick:
+ Große Auswahl an Kämpfern
+ Tolle, spektakuläre HD-Optik
- Dünner Story-Modus
Fazit:
Solider Prügler mit beeindruckender Grafik und großer Auswahl an Kämpfern, im Umfang evtl. etwas mager, dies kann sich aber noch mit der Zeit ändern.
Wertung: 3,5 von 5 Sternen
Bildquelle
http://www.amazon.de
* (21/01/09):
Mortal Kombat vs. DC Universe (PS3)
Seit Anfang Dezember 2008 bin ich nun im Besitz einer PS3 und was gehört von Anfang an zu einer Konsole dazu - richtig, ein gutes Beat'em'up. Leider lassen Street Fighter und Tekken noch auf sich warten, doch da entdecke ich beim Stöbern MK vs. DC. USK16 und uncut und zudem auch noch die Limitierte Sonderedition bei Amazon im Angebot, sofort zugeschlagen und nicht bereut. Denn die bisherigen Rezensionen haben gehalten, was sie versprochen haben.
Erst einmal zum Aushängeschild eines jeden Videospieles, also das was dem geneigten Spieler als erstes ins Auge sticht - die Grafik: mutet der Einsatz der Unreal Engine für ein Beat'em'up merkwürdig an, erfüllt sie doch ihren Zweck. Man bekommt nicht die überragende Next-Gen-Kost geboten, jedoch ist alles nett anzuschaun. Umgebungseffekte sind toll gemacht und man hat ein leichtes Comic-Gefühl, das sehr gut zu dem DC Universum passt. Besonders hervorheben möchte ich die Idee der bleibenden Kampfspuren, so erkennt man zerrissene Kleidung und leichte Blessuren wie blaue Flecken und Kratzer, ist zwar nicht realistisch umgesetzt (was zugegebenermaßen gar nicht machbar ist), aber eine nette Dreingabe. Auch die Gestaltung der Arenen ist überzeugend gelungen und sind gelegentliche Hingucker.
Das Handling und die Kampfmöglichkeiten: Die Steuerung ist mit Spielerfahrung sofort beherrschbar, aber auch der Button Masher kommt mit den meisten Charakteren klar. Wohl gemerkt mit den meisten, denn bei den bewaffneten Chars ändert sich ein wenig die Belegung. Auch die Spezialmoves gehen gut von der Hand, u.a. klassische Vierteldrehungen auf dem Steuerkreuz kombiniert mit Schlagtasten wie schon von Street Fighter bekannt. Leider war es mir noch nicht gekönnt einen Brutality (DC) oder Fatality (MK) auszuführen. Eine schöne Neuerung im Beat'em'up-Genre stellen die Kampfsituation im InFight (hier Close Kombat genannt), Verprügeln im Fallen (Freefall Kombat) oder das "Durchhämmern" durch die Wand, was bedienungstechnisch einem Tauziehen gleich kommt, dar.
Zusammenfassend sieht die Steuerung wie folgt aus:
Tastenfeld: 2 x Schlag, 2 x Tritt (alt. 3 x Schlag/Waffenhieb, 1 x Waffe ziehen/wegstecken)
Schultertasten: 1 x Wurf, 1 x Block, 1 x in den Close Kombat wechseln.
Die Spielmodus (ja, die Mehrzahl von Modus lautet Modus): Hierbei muss ich sagen, habe ich ein lachendes und ein weinendes Auge - es gibt definitiv zu wenige. U.a. hätten ein Survival- und Tag-Team-Modus dem Spiel ganz gut getan und somit den Langzeitfaktor erhöht. So bleibt nur der klassische Arcademodus und der "verdammt" gute Story-Modus. Noch nie ist in einem Beat'em'up eine so ausführliche und in sich stimmige Geschichte erzählt worden. Man entscheidet sich dabei für eine der beiden Seiten, DC oder MK, und kämpft dabei mit vielen unterschiedlichen Chars. Doch nach zweimal Durchspielen, also je Seite einmal, ist Schluss und auch der Arcade-Modus regt nicht sonderlich zum Mehrfach-Spielen an, da man die zwei freischaltbaren Chars schon durch den Story-Modus erhält und auch keine überragenden Outros geboten werden.
Die Spielfiguren/Chars: Das Repertoire der meisten Figuren ist sehr ähnlich und somit übertragbar, die visuelle Umsetzung einfach herrlich mitanzusehen. Die typischen MK-Chars sind mit dabei und bieten einen hohen Wiedererkennungswert, man fühlt sich sofort zuhause, auch wenn man wie ich die vorangegangenen Teile nur wenig gespielt hat. Die DC-Helden sind originalgetreu und überzeugend umgesetzt, z.B. bewegt sich Flash tatsächlich schneller, benutzt Batman seine Gimmicks, haut Superman hart rein oder kann Green Lantern durch seinen Ring diverse Gegenstände als Hilfsmittel erzeugen. Trotzdem bleibt das Spiel sehr ausgewogen und wird keiner der Chars übervorteilt. Besonders gut haben mir die bewaffneten Chars gefallen, Deathstroke ist mit seinem Waffenarsenal und im Umgang mit dem Schwert mein absoluter Liebling. Allem in allem stellt die Kämpferriege den größten Pluspunkt des Spiels dar - und der Joker ist einfach lustig anzuschaun!
Nochmal die (+)Vor- und (-)Nachteile auf einen Blick:
+ Gute ausgewogene Kämpferriege, für jeden Geschmack etwas dabei
+ Viele Kampfmöglichkeiten
+ Story-Modus wartet mit spannender und abwechslungsreicher Gesichte auf
+- Gute, zweckmäßige Grafik mit kleinen Highlights, aber kein Überflieger
- Wenig Spielmodus
Fazit:
Gutes Spiel, auch wenn der Langzeitfaktor nicht unbedingt gegeben ist, für Zwischendurch reicht es immer noch und stellt einen guten Beat'em'up-Einstand auf der PS3 dar, was die Wartezeit auf Tekken verkürzt.
Wertung: 4 von 5 Sternen
Bildquelle:
http://www.amazon.de
* (21/10/08, Ergänzung siehe "Die Zukunft ist jetzt" 19/12/08)
Kleine Zeitlinie meiner Videospiel-Systeme
Ich habe mir diesen Artikel schon vor einer Weile vorgenommen zu schreiben und mich gerade dessen aufgrund erheblichen Zeitpotentials und beim Stöbern auf meiner Webseite erinnert. Eigentlich hatte ich daran gedacht, dies alles in einer kleinen Geschichte zu verpacken, doch da diese wohl erheblich ausufern und mir dann vermutlich wieder die Motivation zu schreiben nehmen würde, beschränke ich es (fürs Erste) auf eine Auflistung. Dabei verfolge ich eine grobe Struktur mit folgenden Informationen soweit sie mir bekannt sind: Systembezeichnung, Jahr und Form der Anschaffung, Lieblingsspiele und Verbleib. Vielleicht werden sich manche Leser selbst an eine Phase mit dem einen oder anderen System erinnern.
- Die Zukunft ist jetzt -
Sony Playstation 3
Nun nachdem ich meinen Führerschein geschafft habe, habe ich mich selbst belohnt und mir ein etwas größeres Weihnachtsgeschenk gegönnt und zwar den Vorteils-Pack mit Resistance 2. Es handelt sich bei der Konsole um die Version mit 80 GB aber fehlender Abwärtskompatibilität, so lässt sich leider die PS2 nicht ausmustern. Immerhin hat sich das Gerät weiterentwickelt, ist stromsparender und damit die Lüfter leiser ausgefallen. Ein weiterer Anschaffungsgrund war das Blue-ray-Laufwerk, irgendwann möchte man ja auf HD umsteigen, auch wenn noch der passende TV dazu fehlt. Doch zumindest bin ich als absoluter Filmfreak schon mal für das neue Medium gerüstet und die PS3 passt auch noch an das alte Fernseh-Gerät.
Aufgrund der noch recht jungen Sammlung - Jericho, Mortal Kombat vs. DC Universum
In reger Testphase, könnte noch etwas ausgiebiger bespielt werden, doch leider fehlt mir unter der Woche die Zeit dazu.
- Zurück zu den Anfängen -
Amstrad/Schneider CPC 464
Integrierte Tastatur und Kassetten-Laufwerk, dazu grün-weißer Monochrom-Bildschirm.
ca. 1990/91 abgekauft von einer befreundeten Familie
Death Stalker, Gauntlet II
Leider auf dem Flohmarkt verkauft. Damals hatte man eben noch nicht die Weitsicht und das Gespür für den nostalgischen Wert.
Amiga 500
ca. 1992/93 mein Vater von einem Arbeitskollegen mitgebracht
North and South, P.P. Hammer, Lemminge, diverse Rätselspiele und Pinballs
Für den gelegentlichen Nostalgie-Flash noch einsatzbereit.
- Die Nintendo-Phase -
Nintendo Game Boy
Das Ur-Modell, der tragbare Spielklotz. Weitere Modelle folgten, die ich hier nicht separat aufzähle, wie der kleine, silberne Pocket und Color.
ca. 1993/94 von einer damaligen Schulkameradin meiner Schwester so viel ich noch weiß
Tetris, Super Mario Land, Kirby Pinball, Bust-A-Move, uvm.
SNES, Super Nintendo Entertainment System
ca. 1995 auf dem Flohmarkt in Homburg/Saarland erstanden
Street Fighter 2, Super Mario World, Yoshi's Island
Meiner Schwester für die Anzahlung der Playstation vermacht
- Die CD hält Einzug -
Sony Playstation
ca. 1998 neu vom Media Markt, Anzahlung mittels des Übergabewertes des SNES
Gran Turismo, Metal Gear Solid, Resident Evil, Final Fantasy 7-9, Tekken 3
Die wohl beste und ergiebigste Konsole, die ich je hatte und vermutlich haben werde.
- Die nächste Generation -
Sony Playstation 2
ca. 2000/01 gebraucht von An- und Verkauf Alex zum Geburtstag
Tekken 4, Dead or Alive 2, Metal Gear Solid 2, Quake III
Steht neben dem Fernseher und wird noch für gelegentliche Multiplayer-Sessions mit meinem Kumpel genutzt
Microsoft XBOX
ca. 2000/01 neu vom Media Markt
Halo, Burnout, Turok, Dead or Alive 3
Seit einer Fehlkonfiguration des nachgerüsteten Betriebssystems nicht mehr funktionstüchtig.
Nintendo Gamecube
ca. Weihnachten 2001 gebraucht von An- und Verkauf Alex
Resident Evil (Neuauflage mit hervorragender Grafik und Atmosphäre), Die Hard Vendetta
Steht auch noch neben dem Fernseher, aber kaum noch im Gebrauch
- Das neue Zeitalter der Hosentasche -
Sony Playstation Portable
2006 letzte größere Anschaffung bei An- und Verkauf Alex
Burnout
Bei Fantasy Strongvision für den NDS in Zahlung gegeben.
Nintendo DS
2008 bei Fantasy Strongvision im Tausch gegen die PSP erstanden
Luxor, Lego Indiana Jones, diverse Emulatoren u.a. für CPC (womit sich der Kreis schließt und wir wieder zu den Anfängen zurückkehren ^^)
In reger Nutzung, auch von meiner Mom, die mittlerweile ihren eigenen bekommen hat.
Mein Herzlichen Dank für die Bereitstellung der Bilder gilt Boris Jakubaschk von
http://www.homecomputermuseum.de
* (22/10/07, Überarbeitung 29/09/08):
Das Browsergame Travian
Nun nachdem die Welten at und org zu Ende gingen, hab ich mich meiner kleinen Travian-Geschichte erinnert, die hiermit eine Überarbeitung und Erneuerung erfährt. Alles nahm im Oktober des Jahres 2006 seinen Anfang. Wie so oft kam ich durch meinem guten Freund und Studienkollege Till dazu, er hatte sich sich als Erster bei diesem sogenannten Browsergame angemeldet. Es war mir zwar bis dato schon bekannt, da es gelegentlich auf den Rechner der Kommilitonen zu sehen war, doch aufgrund des fehlenden festen Internetanschlusses daheim, für mich als Freizeitbeschäftigung lange Zeit undenkbar.
Es kam, dass mein Kumpel für ein Wochenende auf eine Conventionen verreiste und sein Account in der Zeit nicht unbehütet vor sich hin dümpeln sollte, so sprang ich kurzerhand als "Sitter" ein. Sehr schnell stand für mich fest, das Bauen, Handeln und Kriege führen, weiß zu begeistern und so blieb es nicht lange aus, dass ich mich unter eigenem Namen anmeldete. Der Account "Tobeit" war geboren, mein erster und lange Zeit einziger in der schönen de1-Welt. Seither habe ich vieles erlebt und einige Welten gesehen, de1, de2, org und zuletzt at. Mir Nächte mit der Planung von Kampfhandlungen, Verteidigigen der Dörfer oder diplomatischen Gesprächen um die Ohren geschlagen.
Travian ist als Gesellschaftsspiel zu verstehen, immerhin schließen sich die Spieler im Laufe der Zeit zu größeren Gruppierungen, den Allianzen, zusammen und man feindet sich aufgrund des Expansionsgedanken und den einhergehenden Gebietsstreitigkeiten mit anderen an. Trotz aller Zwistigkeiten gibt es auch sehr viele zwischenmenschliche Begegnungen und ich habe in meiner bisherigen Spielzeit viele liebe, aber auch weniger nette Leute kennen gelernt. Manchmal könnte man Travian auch als Singlebörse verstehen, immerhin haben sich dort schon einige Paare gefunden. Auch ich hab dort mein kleines, persönliches Glück und einen sehr wichtigen Menschen in meinem Leben kennen und lieben gelernt - meine beste Freundin, mein Teufelchen Kate, mit der ich bis vor kurzem zusammen noch einen Account spielte.
Vor einiger Zeit lies meine Spielbegeisterung zum Teil aus Zeitgründen, aber auch aus Lust mal etwas anderes zu testen, nach. Es ist im Moment fraglich, ob wir nach org nochmal eine Welt anfangen, aber ganz auszuschließen ist es natürlich auch nicht.
Folgende Accounts wurden bisher gespielt (Name, Welt, Anmerkung):
tobeit
de-1
Erster Account, Hochzeit mit über 20 Dörfern bis dieser nach einer selbstmörderischen Aktion gegen die W in einem zwei-wöchigem Kampf zusammen geschossen wurde. Respekt es brauchte eine ganze Allianz von mehreren Spielern um dies zu schaffen.
Forster
de-1
Ein letzter Versuch mit einem gestrandeten Account mich im Süden gegen die W zu halten.
Obertroubadix
de-1
Über Till/Tiaden vermittelt, damit noch ein paar erfolgreiche Tage auf de-1 verbracht.
tobeit
de-2
Nichts sonderlich erfolgreich, da ein gemeinsamer Start mit "Freunden" nicht besonderlich erfolgreich verlief.
mushido
de-2
Von meinem Schatz in ihrer Nähe vermittelt, leider nach meinem Einstieg nicht von langer Lebensdauer. Danach folgte der Einstieg zu ...
Kate80
de-2
Unser erster Dual-Acount und vermutlich bisher auch erfolgreichster mit über 30 Dörfern und dem knapp verpassten Rundensieg.
Engel "und" Teufel
org
Letzter Account, hielten uns bis zum Schluss wacker, spielten aber nach einigen Startschwierigkeiten und Umherdümpeln mit den Allies nur noch eine Randrolle.
Lane
at
Erster intensiver Test einer Goldwelt, Features wissen teilweise zu überzeugen und anzustecken.
Der Link zum Spiel:
http://www.travian.de/
* (04/10/07, Überabeitung 31/03/08):
Ja, ich gebe es zu, ich bin ein Spielkind! Aber es ist doch auch neben wenigen anderen Dingen einer der schönsten Zeitvertreibe, die es gibt. Gespielt wird in jeder Form und alles beginnt in der Kindheit, in der noch wenige Mittel reichen um die Fantasie anzuregen, um mal auf eine Kreditkartenwerbung anzuspielen: "Lieber mit der Verpackung spielen - unbezahlbar!" Hier werden auch mit den ersten Partien Mensch ärger Dich nicht und Nimmersatt die Grundsteine für das Interesse an Gesellschaftsspielen gelegt, sowas gibt es tatsächlich noch, ich wurde nicht direkt vor die Flimmerkiste gesetzt und in die Videospielewelt geworfen.
Doch auch dies nahm irgendwann mit einem für 80 Mark erstandenen Schneider 464 (wenn ich mich richtig an die Typenbezeichnung erinnere, egal, ist im Prinzip sowieso ein 1:1-Nachbau eines englischen Fabrikates), da wurde sogar noch mit den Eltern und der Schwester nächtelang der virtuelle Pinball, Flipper für die Nicht-englischsprachigen, zum Tillen gebracht. Es folgten alle möglichen Quiz-Spielchen auf dem Amiga 500 und irgendwann hielt auch der Nintendo in Form des ersten Game Boys und SNES Einzug, da durften dann auch mal der allseits geliebte Klempner über den Bildschirm hüpfen. Liebe Jugendschützer, vielleicht ist das etwas für Euch, kleine unschuldige Schildkröten platt treten. Irgendwann kam der Wechsel auf die Sony Playstation und man nahm sich Games vor die mittlerweile zu Klassiker aufgestiegen sind, der Spionagethriller Metal Gear Solid, die Rollenspielreihe Final Fantasy und der Survival-Horror Resident Evil, dem leider verdammte schlechte Filme gewidmet wurden. Der PC war nebenbei auch schon eine Weile präsent und wird seither natürlich in den kleinen Pausen auch mal ausgiebig zum Spielen genutzt. Da entdeckte man die Spiele-Genres Egoshooter mit Doom, Quake und Half-Life aber auch strategische Gefechte in Battle Isle Phase 4: Incubation und Warhammer 40K: Dawn Of War für sich, damit bin ich auch endlich im Multiplayer-Bereich angekommen.
Denn am meisten Spaß macht es doch noch im in der Gemeinschaft und das vor allem nicht nur hinterm Rechner, sondern in geselliger Runde am Tisch mit einem Spielbrett, Würfel, Figuren und/oder Karten. Auch das Rollenspielen hatte ich zwischenzeitlich entdeckt und damit meine ich nicht WOW oder Final Fantasy, die waren in irgendeiner Form schon früher präsent. Nein, das richtig Rollenspielen, wobei dies auch wieder nicht. Denn bisher hat sich bei mir keine Runde ergeben, sondern wurden die Abenteuer per Email oder Forum erlebt. Das Rollenspielen war sehr lange ein sehr wichtiger Teil für mich, nachdem mich mein Freund und Studienkollege dazu begeisterte. Es bot sich dabei vor allem die Gelegenheit neue soziale Kontakte zu knüpfen und so lernte ich dabei auch meine erste Freundin kennen. Probiert es aus, ich kann es nur empfehlen und wenn ich derzeit nicht schon zu sehr andersweitig beschäftigt wäre, würde ich es auch wieder tun. So bleibt es derzeit eben nur bei den spontanen Spieleabenden.
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