* (24/10/08):
Jasper - In meinen Armen
Schon lange gehört dieses Lied zu meinen persönlichen Favoriten und spielt für mich privat eine sehr große Rolle, da ich bisher kein passenderes Liebeslied gehört habe, das auf so wundervolle charmante Art und Weise die Gefühle auf den Punkt bringt. Da ich den geschriebenen Text leider auf keinen der gängigen Lyrik-Seiten bisher gefunden habe und selbst brauchte, habe ich mir die Mühe gemacht und ihn kurzerhand zusammen geschrieben. Ihr sollt auch daran teil haben. Wenn Euch die Worte überzeugt haben, dann könnt Ihr unten dem Link folgend das Lied Euch gesungen zur Gemüte führen.
Liedtext:
"Ich hab Dein Ikea-Regal
mit einer Hand zusammen gebaut
Mit der anderen habe ich,
Dein Meerschweinchen hinterm Ohr gekrault.
Ich möcht mein Leben mit Dir teilen
und halt Dich fest in meinen Armen.
Ich möcht mein Leben mit Dir teilen.
Ich möcht mein Leben mit Dir teilen
und halt Dich fest in meinen Armen.
Ich möcht mein Leben mit Dir teilen.
Was ich für Dich empfinde,
fasst kein Tassekaffeespruch.
Dass ich Dich liebe, ist zwar wahr,
doch nicht genug
... finde ich.
Ich liebe Dich,
ich halte Dich,
in meinen Amren
bis der Morgen anbricht.
Ich liebe Dich,
ich halte Dich,
in meinen Amren
bis zum ersten Sonnenlicht.
Wenn meine Worte nicht mehr reichen,
reiche ich Dir meine Arme.
Und in den alten Apfelbaumstamm
ritze ich unsere Namen.
Und ich hoffe, dass nach ein paar Jahren
mehr geblieben sein wird als nur zwei Namen.
Ich habe den Plan,
Dich bis ans Ende meiner Tage
auf Händen zu tragen
Ich hab Dein Ikea-Regal
mit einer Hand zusammen gebaut
Mit der anderen habe ich,
Dein Meerschweinchen hinterm Ohr gekrault.
Ich möcht mein Leben mit Dir teilen
und halt Dich fest in meinen Armen.
Ich liebe Dich,
ich halte Dich,
in meinen Amren
bis der Morgen anbricht.
Ich liebe Dich,
ich halte Dich,
in meinen Amren
bis zum ersten Sonnenlicht.
Wenn Du willst,
auch noch länger.
Ja, wenn Du willst,
dann für immer."
P.S.: Gerade sehe ich - der Text steht auch auf YouTube bereit ;)
YouTube-Video:
Jaspermusik: In meinen Armen
* (01/09/08):
Lässt sich klassischer Gesang und moderne Popmusik vereinen? Ja, Josh Groban beweist dies ebenso wie sein Kollege Erkan Aki. Im Gegensatz zu Aki, der Tenor singt, besitzt aber Groban eine ausgebildete Bariton-Stimme, die mittlere männliche Stimmlage zwischen Tenor und Bass.
Vor einigen Jahren bin ich bei einer Wetten-Dass-Sendung auf ihn aufmerksam geworden, als er damals das Lied "Remember when it rained" aus seinem Album "Closer" präsentierte. Dies war für mich ein Absoluter Kaufgrund, auch wenn die anderen Stücke auf der CD aus dem Jahre 2003 qualitativ noch über den Durchschnitt angesiedelt sind, blieb dies für mich das absolute, aber auch einzige Highlight.
Kurz vor dem Jahresurlaub hab ich dann sein Nachfolgealbum preisreduziert in einem "Kruschteltisch" beim Karstadt entdeckt und natürlich sofort erstanden. Ich muss sagen, er hat noch mal ordentlich nachgelegt. Musikalisch als auch sprachlich bietet es eine Menge Abwechslung, er singt u. a. in Englisch und Spanisch. Die CD bietet Gänsehaut pur. Sentimentale Menschen seien gewarnt, die Lieder gehen einem sehr ans Herz und reißen einen tief in eine Traumwelt voller Liebe und Sehnsucht, die einen zu Tränen rühren kann.
Meine absoluten Anspieltipps: an erster Stelle "You are loved (Don't give up)", das definitiv mit "Remember when it rained" mithalten kann, aber auch "February Song", "In Her Eyes" und "Now or never" sind ein Ohrenschmaus.
Fazit:
Wunderschöner, sentimental angehauchter Spagat zwischen klassischer und Pop-Musik.
Wertung: 5 von 5 Sternen
Bildquelle:
http://www.amazon.de
* (29/08/08):
Da ich kürzlich eigentlich das Original von einem Sample aus einem Techno Track gesucht habe, bin ich doch tatsächlich nach langer Abstinenz mal wieder dazu gekommen ein wenig den Sounds von Gabber und Hardcore zu lauschen. Und nun will ich Euch auch meine Jugendsünde nicht länger vorenthalten. Ich war ein eifriger Sammler der Compilations von Thunderdome. Thunderdome steht seit Jahren für Hardcore aus den Niederlanden und hat einige mehr oder weniger bekannte Künstler hervor gebracht, u. a. The Prophet, der wie ich jetzt erfahren habe leider schon verstorbene 3 Steps Ahead und Charly Lownoise und Mental Theo, die sogar über die Szene hinaus Mainstream-Erfolge verzeichneten. Nachfolgend seht Ihr ein Bild meiner fast vollständigen Sammlung.
* (12/04/08):
Endlich ergibt sich für mich mal wieder die Gelegenheit einen "kleinen" Musiktipp zu schreiben. Heute schlagen wir die etwas härten Töne an und zwar im Genre des Industrial Rock, wie ich vor kurzem dazu gelernt habe - Nine Inch Nails mit Ihrem Album "Year Zero" oder sollt ich sagen, mit seinem.
NIN ist als ein Projekt oder auch Arbeitsgruppe von Trent Reznor, dem Kopf dahinter, zu verstehen. Als erstes bewusst kam ich mit ihm als Gast in diversen Marilyn Manson Videos in Berührung. Die Insignien NIN könnten nicht einprägsamer sein und dabei hat der Name keinerlei besondere Bedeutung, er klang für ihn einfach "cool" und wurde nicht schon am nächsten Tag nach der Erfindung wieder verworfen. Mit NIN bietet sich Reznor die Möglichkeit neben vielen anderen Arbeiten, u. a. spielte er den Soundtrack zu dem Ego-Shooter Quake 2 ein, sich selbst zu verwirklichen. Alle Instrumente werden von ihm selbst abgemischt, nur für Live-Auftritte wird NIN zu einer Band, entsprechend wechseln die Mitglieder mit sicherer Regelmäßigkeit.
Zurück zu Album, das schon letztes Jahr auf den Markt kam, mir aber erst kürzlich besorgt habe - es ist nur sehr schwer in Worte zu fassen und kann noch am ehesten, typisch für Industrial, als experimentell bezeichnet werden. Die harten Gitarren-Riffs, die hämmernden Drums, die verzerrten Synthesizer-Klänge vermögen es unter die Haut zu gehen und wollen am liebsten mit voller Lautstärke gehört werden. Es ist nicht einfach einen Anspieltipp heraus zu picken, man sollte die Tracks eher als Teil eines Gesamtkunstwerkes betrachten, doch sollte ich darauf festgenagelt werden, würde ich wohl "The Greater Good" empfehlen.
Fazit:
Melancholisch, hart regt das Album an, sich ihm träumend hinzugeben, solang man bereit ist sich darauf einzulassen.
Wertung: 4 von 5 Sternen, da der Zugang zu der Musik doch mit Hindernissen verbunden ist und die Überhammer Tracks, die man immer wieder anspielen möchte, fehlen.
Bildquelle:
http://www.amazon.de
* (04/10/07):
Musik ist das "Tor zur Seele" um mal die Worte meiner guten Freundin Andy-Chan zu verwenden. Nun, auch wenn manche behaupten sie interessieren sich nicht für Musik, ist sie doch immer allgegenwertig und die meisten setzen sich ihr bewusst aus. Wir nehmen sie mit einem unserer wichtigsten Sinne aber auch über den Körper ansich auf, wie Grönemeyers "Sie hört Musik nur wenn sie laut ist" eindrucksvoll beweist.
Ich mache zwar selber keine Musik, habe leider nie ein Instrument erlernt, brauche sie aber wie das täglich Brot und die Phasen in denen ich mal keine höre, sind sehr selten bis nicht existent. Sehr häufig verbinde ich bestimmte Titel mit Abschnitte meines Lebens, so z.B. "Alles aus Liebe" von den Toten Hosen mit der Grundschulzeit oder "Perfect 10" von The Beautiful South mit meinem Schulpraktikum im Tiefbauamt, aber auch Personen können mit Lieder in Verbindung gebracht werden, so entrücken meine Gedanken immer zu meinem Schatz wenn Ich+Ich oder James Blunt gerade mal wieder läuft :)
Hier gilt das selbe wie beim Film, gehört wird alles querbeet und was gut klingt, nur die ganz schnulzige Volksmusik muss es nicht sein. Dabei habe ich auch schon einen gewissen Wandel in meinen Geschmack vollzogen. In der Kindheit war es noch eher der Techno und Trance, der sich aber auch in seinem Angebot sehr verändert hat und ich somit etwas von ihm abkam. In der Phase des Erwachsenwerdens drang immer mehr der Rock durch und ich lernte die ganzen Klassiker wie The Queen oder The Who zu schätzen, doch bietet der Rock mit seinen verwucherten Abarten so viele Facetten, dass er in irgendeiner Form immer schon präsent war und es sein wird. Auch die deutsche Musik hat bei mir ihren Platz gefunden, dacht man früher noch nur Englisch klingt gut, hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan, dabei zähle ich mittlerweile Rammstein aber auch im Hip-Hop Sido, Fler und Bushido zu meinen Lieblingen. Aufgrund meiner Filmliebe darf es natürlich auch der ein oder andere Soundtrack sein, besonders schätz ich dabei Hans immer als hyperaktiver (schon mindestens 100 Filme "vertont") Komponist und Quentin Tarantinos Zusammenstellungen. Als selbst ernanntes Kind der 80er, kann ich der Musik dieser Dekade auch noch einiges abgewinnen.
Wie Ihr seht, ich habe ein sehr breites Spektrum, welches ich hier auch zum Besten geben werde!
* (22/09/07):
Hier mein erster (Online-)CD-Tipp: James Blunt, All the lost souls
Nun manche werden mich jetzt wohl schief anschauen, ich kann schon böse Stimmen sagen hören, "warum hört der sich so etwas weich gespültes an?", ganz einfach ich hab einen weichen Kern und stehe auf schöne Stimmen und Melodien und mittlerweile verbinde ich mit James Blunt ein paar wunderschöne Erinnerungen.
Ich konnte zwar mit seinem ersten Hit "You're beautiful" nicht viel anfangen, der mir für den Anfang doch "zu romantisch" war ^^ aber durch eine Arbeitskollegin in meiner Hilfsstudentenzeit in der Hochschule, habe ich seine Lieder langsam zu schätzen gelernt und die letzten Wochen bekam ich die volle Packung auf SWR3 geliefert, ich fürchtete schon, dass er mir zu den Ohren raus kommt, doch falsch gedacht.
Seine Lieder bedeuten noch wesentlich mehr für mich, verknüpf ich sie doch mit einer ganz bestimmten Person, mit meinem süßen Schatz. So kommt dann auch gleich mein absoluter Anspieltipp zu Stande "Same mistakes", habe diesen Track zusammen mit ihr am Telefon durch die Übertragung eines Benefizkonzertes dieses Jahres zu hören/sehen bekommen und mich dabei völlig fallen gelassen, ich wusste sie tat in dem Moment das selbe und dieses Gefühl ist immer wieder da sobald das Schlagzeug einsetzt.
Fazit:
An sich ist dieses Album wesentlich kraftvoller, es besitzt durch den genialen Einsatz des Schlagzeuges wesentlich besser die Fähigkeit unter die Haut zu gehen als sein Debüt und bis jetzt ist mir abgesehen von der mittlerweile bis zum Erbrechen rauf und runter gespielten ersten Singleauskopplung kein Titel unangenehm aufgefallen.
Wertung: 5 von 5 Sterne
Zum Schluss:
Gebe mich jetzt wieder meinem Lieblingstitel hin und lass meinen Gefühlen freien Lauf.
Bildquelle:
http://www.amazon.de
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