* (12/11/08):
Kurzkritiken
Da ich nicht immer die nötige Muse habe, um einen längeren Artikel für jeden "neuen" Film zu schreiben, habe ich mir jetzt das Format der Kurzkritiken überlegt. Mit folgenden Filmen geht es los.
James Bond - Ein Quantum Trost
mit Daniel Craig
gesehen am: 09.11.2008
Mir kam er nicht ganz so Action-lastig wie Casino Royal vor, doch dafür umso besser in Szene gesetzt. Viele wunderschöne Bilder, seien es die großen Wüstenaufnahmen oder mal ein müder Hund am Rande. Für mich passend, mir kam er vor wie eine einzige große Ford-Werbung, insgesamt drei verschiedene Modelle und vier Fahrzeuge zu sehen. Der klassische Bond-Zuschauer wird vermutlich immer noch den alten Charme vermissen, aber für mich ist es einfach eine herrliche Erneuerung der Reihe - gute, spannende Unterhaltung.
Hellboy II - Die goldene Armee
gesehen am: 25.10.2008
Altbewährtes - würde ich hier mal sagen. Im Stil und auch teilweise im Plot orientiert sich der zweite Teil stark an seinem Vorgänger. Manche könnten jetzt Ideenlosigkeit vorwerfen, aber warum etwas komplett neu machen, wenn das Dagewesene schon gut ist. Sprich klasse Mix aus Action, Witz und auch einiges an Tiefgang. Gerade wenn man sich als Mensch durch gewisse Atribute von der Masse abhebt, kommt man etwas ins Grübeln. Besonderes Hightlight für mich der "böse" Prinz, doch wie ich eben lernte, bin ich von einem Fehlgedanken ausgegangen, dass es sich dabei um Viggo Mortensen handelt. Es ist lediglich die Synchronstimme des Aragorn-Darstellers, die für einen Wiedererkennungseffekt sorgt.
* (30/09/08):
Aktuelle Kinowunschliste
Max Payne
mit Mark Wahlberg
Voraussichtlicher Starttermin: 20.11.2008
Videospieleverfilmung über einen Undercover-Cop, der extrem stylisch in Bullet Time seine Familie rächt.
Terminator: Die Erlösung
mit Christian Bale als John Connor
Voraussichtlicher Starttermin: 28.05.2009
Die Zukunft lies sich doch nicht ändern und nun geht es in den Krieg gegen die Maschinen.
Babylon A.D.
mit Vin Diesel
Voraussichtlicher Starttermin: läuft schon
Sci-Fi-Action-Thriller - Bodyguard beschützt "besondere" Frau. Klingt wie Children of Men, scheint aber wesentlich Effekt-geladener und Action-reicher zu sein.
James Bond - Ein Quantum Trost
mit Daniel Craig
Voraussichtlicher Starttermin: 06.11.2008
Die Fortsetzung des "neuen" Bond. James rächt seine große Liebe aus dem Casino. Der deutsche Titel ist furchtbar.
Watchmen
Voraussichtlicher Starttermin: 05.03.2009
Weitere Comicverfilmung von dem Macher von 300.
Harry Potter und der Halbblutprinz
Voraussichtlicher Starttermin: 16.07.2009, kaum zu glauben, aber doch so spät und nicht zum Weihnachtsgeschäft
Gewohnte Kost, wird hoffentlich besser als Teil 5.
Hellboy II
Voraussichtlicher Starttermin: 16.10.2008
Der rote Teufel ist wieder zurück.
* (01/09/08):
Der nächste Batman-Film: The Dark Knight
Soweit ich mich erinnern kann, bin ich schon von klein auf ein Liebhaber der Geschichte um den Dunklen Ritter. Früher war es die total überzogene ins Trashige abdriftende Serie aus den 60er, mit einem Titelsong der ins Ohr ging und nicht mehr heraus (Dididididi ... Batmaaan, später von Prince für die Neuverfilmung Ende der 80er neuinterpretiert). Dann kam dank Pro7 die "Animated Series" ins Deutsche Fernsehen und hob damit Zeichentrickserien qualitativ auf ein neues Level. Langsam zum Jugendlichen heran gereift und auch schon regelmäßig zu den Comics gegriffen, konnte man nun auch die Verfilmungen von Tim Burton aus den Jahren 1989 und 1992 sich zur Gemüte führen, die wesentlich düsterer und eben einem Batman angemessen ausfielen. Die Fortsetzungen der Reihe durch Joel Schumacher mit "Batman Forever" und "Batman und Robin" wirkten zwar noch für ein Kind irgendwie cool, jedoch später einfach zu sehr aus der Mainstream-Retorte, so dass man ihnen die Entfernung von dem Original nicht verzeihen konnte. Für mich ist die Darstellung Banes als hirnlosen Schläger mit einer Vergewaltigung eines der genialsten Charaktere gleichzusetzen.
Doch 2005 sollte die Saga einen neuen Anfang erhalten, wie schon der Titel "Batman Begins" verheißt. Der aufstrebende Regisseur Christopher Nolan nahm sich des Fledermaus-Mannes an und machte (fast) alles richtig. Die Figur wurde mit Christian Bale besetzt, der mittlerweile anscheinend zu Nolans Lieblingsdarsteller geworden ist. Zuerst mochte man ihn sich nicht so richtig in dieser Rolle vorstellen. Wie soll er es schaffen auf der eine Seite den aalglatten Playboy Bruce Wayne und auf der anderen sein Alter-Ego Batman überzeugend zu verkörpern? Doch es funktionierte. Der Film besann sich zu den Wurzeln und wurde zu einer interessanten Charakterstudie mit wenigen Schwächen. Ra's al Ghul Herkunft und Hintergründe werden nicht wie in den Comics dargestellt und (ACHTUNG: Spoiler!!) die "Kochmaschine" gehört zu meinen Top10 der Filmfehler, verdampft alles Wasser in der Umgebung, lässt aber Menschen, die zu 60% aus Wasser bestehen, völlig unberührt. Doch abgesehen davon war alles in sich stimmig und wurde untermalt von einem wieder mal hervorragenden Score von Hans Zimmer.
Entsprechend war die Messlatte für eine Fortsetzung hoch angelegt, aber Nolan enttäuschte nicht. Der erste Trailer weckte einen riesigen Appetit auf mehr, der völlig gestillt wird und noch mehr, wenn man sich die 152 Minuten zur Gemüte führt. Leider wurde aber das Sequel im Vorfeld von dem unglücklichen Tod von Heath Ledger, dem neuen Joker, überschattet. Doch wie so oft verhalf dies auf makabere Art und Weise zu einer hervorragenden PR. Viele Kritiker, die den Film schon vorab sahen, räumten Ledger postum die genialste Leistung seiner Karriere ein. Entsprach dies der Tatsache oder handelt es sich nur um überzogenen Hype? Sie sollten Recht behalten. Heath Ledger verkörpert den Joker bis ins kleinste Detail überzeugend. Jedes Mal wenn er ins Blickfeld gerät, wird man von einem Mix aus spannendem Thrill und zynischer Situationskomik mitgerissen.
Der Film ist von hinten bis vorne gut besetzt und wieder alle Figuren, die den ersten Teil offensichtlich überlebt haben, wieder mit von der Partie. Lediglich Tom Cruises Frau Katie Holmes, die Darstellerin von Bruces Jugendliebe, wurde durch Maggie Gyllenhaal ersetzt, was aber nicht weiter auffällt. Man könnte jeden einzelnen aufzählen und seine Performance honorieren, z. B. Michael Caine als Butler Alfred oder Morgan Freeman als Bruces Berater Lucius Fox, der eine meiner persönlichen Lieblingsszenen abliefert, doch dann käme ich aus dem Schreiben gar nicht mehr heraus.
Die Handlung ist einfach nur nervenzerfetzend spannend und wartet mit einigen Wendungen auf, auf die ich jetzt an dieser Stelle nicht eingehen werde. Man wird gleich zu Anfang direkt hinein geworfen und nach und nach knüpft der Film genau dort wieder an, wo "Batman Begins" aufgehört hatte. Sei es die provisorische Batman Höhle nachdem Wayne Manor zerstört wurde oder die Zusammenarbeit von Batman und James Gordon. Man merkt gar nicht wie die zweieinhalb Stunden vergehen und wenn dann der Abspann über die Leinwand flimmert, wünscht man sich innerlich eine Zugabe. Der Action-Gehalt würde ich als hoch einschätzen bzw. bildet den richtigen Brückenschlag zu den Dialogen, was z. B. in meinen Augen zu letzt "Spiderman 3" und "Blade Trinity" nicht schafften. Der Film wirkt noch ein Tick düsterer als sein Vorgänger, man spürt hier und dort die Brutalität bekommt sie aber nicht so explizit gezeigt wie in anderen Werken, jedoch kann man davon ausgehen, dass nicht die Schere der Zensur zum Einsatz kam, denn es bleibt alles flüssig.
Fazit:
Man merkt ich könnte noch sehr lange und viel über "The Dark Knight" schwärmen. Für mich stellt er ein absolutes Highlight der letzten Kinomonate dar. Die Handlung spannend, die Action stimmig, superbe schauspielerische Leistung, eine kleine Brise Humor und ein toller Soundtrack (ich liebe das Theme von Hans Zimmer und James Newton Howard).
Wertung: 6 von 5 Sternen, eine vielleicht etwas verblendete Wertung, jedoch fern ab vom Batman-Faktor, den in letzter Zeit gebotenen Flaute im Kino, über jeden Hype erhaben, verdient.
Bildquelle:
http://www.movie-infos.de
* (20/03/08):
Endlich mal wieder ein aktueller Film-Tipp - "John Rambo",
obwohl es auch schon wieder eine Weile zurück liegt, dass für den vierten Teil der Rambo-Reihe im Kino war. Und ich muss sagen, ich war im großen und ganzen vom Ergebnis der Regiearbeit des mittlerweile fast 62-jährigen Sly Stallone überzeugt, auch wenn im Vorfeld manch einer bei mir eine gewisse Skepsis forciert hatte.
Es geht hart zur Sache, so wie man es sich von der Rambo-Reihe wünscht. Man fühlt sich ein wenig in die gute alte Zeit zurück versetzt, die ich leider selbst nicht persönlich miterlebt habe, in der der Action noch völlig kompromisslos und ohne wenn und aber, Testosteron-getränkt freien Lauf gelassen wurde. Dabei hat es eine Weile gedauert, bis ich Rambo, der erste Teil, im Original "First Blood", eine Chance gegeben habe. An sich empfinde ich ihn auch als den schwächsten Teil der alten Trilogie, da er meiner Meinung nach zu langatmig daher kommt. Viele unterstellen ihm eine tiefgründige Story über den gebrochen Vietnam-Veteranen und gleichzeitig den Fortsetzungen eine gewissen Fremdenhass, für mich sind Teil 2 und 3 einfach nur gute Unterhaltung, man sollte es sowieso vermeiden immer eine politische Aussage zu suchen.
Zurück zu "John Rambo" - gleich zu Beginn wird das "Böse" dem geneigten Zuschauer in all seinen Auswüchsen teils in pseudo-dokumentarisch Bildern vorgestellt. Spätestens mit dem erzwungenen Wettrennen im Minen verseuchten Sumpf und anschließender Hinrichtung der Bauernbevölkerung steht das Alibi für Rambos Feldzug. Der ziert sich eine Weile, als er von einer Gruppe von freiwilligen Helfern um seine Dienste als Bootsmann und Führer gebeten wird. Doch seine Bestimmung zur Kriegsmaschine, treibt ihn im späteren Verlauf dazu an, das Kommando über eine kleine Söldner-Truppe an sich zu reißen und eine Rettungsaktion zur Befreiung der dann gefangenen Helfer durchzuziehen.
Der Angriff auf das Lager hat sich gewaschen und dies nicht nur wegen dem regnerischen Ambiente, das eine geniale Stimmung zu vermitteln weiß. Die Actionszenen ufern an dieser Stelle nicht aus, sondern sind dafür auf einem ganz anderen Niveau, welches die Spannung zum Nägelkauen hoch schraubt, bis sie sich entlädt und dabei auch die sonst so großmäuligen Söldner zeigen können, was sie drauf haben. Vor allem der Scharfschütze hat es mir sehr angetan und wirkt hier ein wenig als Publikumsliebling, wenn er Rambo aus einer brenzligen Situation raus haut.
Das Finale flaut etwas ab, ist es doch ein wenig von Ideenlosigkeit bestimmt, wenn Rambo nach der Dschungel-Hatz auf dem Geländewagen steht und mit dem Geschütz in die Soldaten rein hält. Sehr viel Kawumm und noch einiges an Gore, sogar die angeblich so friedlichen Missionare lassen sich von dem Gefühl der Rache übermannen und schlachten drauf los. Doch nach wenigen Minuten ist alles vorbei und Rambo sieht sich mit dem Bild der Zerstörung konfrontiert.
Es folgt ein kurzer Epilog, indem John endlich heimkehrt, was ihm damals 1982 nicht gelang. Damit versöhnt er sich mit der Helferin, die ihm dazu verleitet hat, und zu letzt dem (älteren) Zuschauer, der sich an den Anfang erinnert.
Fazit:
Zurück bleibt im Kopf des Kinobesuchers ein solider Action-Kracher mit einem Schuss Nostalgie, der gut zu unterhalten weiß und nur am Schluss ein wenig schwächelt. Erfreulicherweise fielen trotz des extrem hohen Gewaltgrades die Kürzungen in Deutschland relativ gering aus, trotzdem freu ich mich schon auf die Uncut-DVD. Denn teilweise ist die vorgenommene Zensur bzw. das ausbleiben dieser nicht mit gesundem Menschenverstand zu erklären. Auf der einen Seite wird gnadenlos gezeigt wie die Unschuldigen bei u. a. bestialischen Spielen massakriert werden, auf der anderen wird einem in mindestens zwei Szenen, die mir aufgefallen sind, vorenthalten, wie Rambo seine selbst geschmiedete Machete einsetzt.
Wertung: 4 von 5 Sternen
* (04/10/07, Überarbeitung 20.03.08):
Meine Liebe zum Film
Diese Liebe hat schon sehr früh als Kind begonnen, ich wurde dabei von meinem leiblichen Vater geprägt, der zu mindest in den guten Tagen ein leidenschaftlicher Sammler war und somit haben sich die Regale mit Videokassetten gefüllt. Sogar das alte System Video2000 ist mir noch ein Begriff. Filme und Serien wurden vom Fernseh aufgenommen und die "besonderen" Kandidaten wurden mit viel Sorgfalt auf neue unbespielte VHS kopiert und dabei so gleich die Werbung heraus "geschnitten". Als kleiner Junge war es dabei natürlich schön, das ein oder andere Filmchen schon vorzeitig mitanzusehen, aber leider musste man auch viel Schund ertragen.
Heutzutage kann ich mir natürlich das Anschauungsmaterial mehr nach meinem eigenen Geschmack aussuchen und der Anspruch ist in macherlei Hinsicht gestiegen, bietet doch die DVD seit einigen Jahren eine wesentlich bessere Qualität und Bonusmaterial im Gegensatz zur guten alten VHS. Diese dient nur noch als Temporärmedium für die Aufnahme der täglichen Sendungen im Fernsehen.
Alles begann mit meinem ersten Notebook, das nagut auch schon sein Zeitliches gesegnet hat, war also nicht gerade die beste Errungenschaft, aber es enthielt immerhin ein DVD-Laufwerk, auf dem dann die zu Weihnachten geschenkten Scheiben Matrix, Universal Soldier: The Return und Spawn liefen. Seither sieht man mich bei den Shopping-Touren auch recht regelmässig in der Medienabteilung stehen und stöbern. Bei den Genres bin ich extrem breit gefächert und schnupper gerne, wenn es nicht gerade die ganz billige Komödie oder der kitschige Heimatfilm ist, in alles hinein, doch meine ganz große Liebe gilt den guten alten Action'er aus den 80er bis frühen 90er, gut gemachten Splatterfilmen und den Italo-Western. Aber auch ein nachdenkliches Drama wie "Club der toten Dichter" und "Million Dollar Baby" (könnt immer wieder eine Träne verdrücken wenn er am Schluss den selbst gemachten Kuchen im eigenen Lokal verkauft) ist etwas feines für das Gemüt und die kuscheligen Abenden.
Generell lege ich bei DVDs Wert auf eine gute Aufmachung, reichhaltiges Bonusmaterial und vor allem gerade bei den klassischen Actionfilmen - ungekürzte Laufzeiten. Leider wird einem in unserem schönen Deutschland auch als mündiger Erwachsener viel zu vieles vorenthalten und ich empfinde das Schneiden als Misshandlung des "Kunstobjektes", wie als würde man aus einem Buch Seiten heraus reißen. Jedoch haben sich mittlerweile zu meiner großen Freude viele Anbieter daran gemacht, die Gelegenheit mit der DVD zu nutzen und diverse Filmperlen in altem-neuen Glanz erstrahlen zu lassen. Und mit ein wenig Geduld kommt dann doch noch die Uncut-Fassung der Wunschkandidaten auf den Markt und man wird entsprechend belohnt.
Ich könnte noch stundenlang schwärmen, philosophieren oder Euch an meinem erarbeitetem Liebhaber-Wissen teil haben lassen und dafür werde ich diesen Bereich nutzen. Achtet einfach auf die nachfolgenden Artikeln!
* (28/09/07, Überarbeitung 20.03.08):
Mein erster (Online-)Film-Tipp: The Bourne Ultimatum
Tja, kürzlich hat es mich doch tatsächlich in einer Spontanaktion mit einer guten Freundin in diesen Film verschlagen. Natürlich kenn ich die Vorgänger, würde sie jetzt nicht als die Überflieger werten, wie sie gelegentlich gehandelt werden, aber man kann sie schon als solide, intelligente Thriller mit einer Brise unterhaltsamer Action einordnen.
Und so sieht es auch hier aus, wobei der Actionfaktor noch ein Stückchen höher geschraubt wurde, zu Lasten der Story, die ist aber auch nicht mehr großartig von Nöten, man wird direkt ohne Umschweife hinein geworfen. Die Fronten sind geklärt, Jason beginnt sich zu erinnern, arbeitet sich zu den "Bossen" des Projekts hoch, die ihn geschaffen haben und will (ACHTUNG: Spoiler zum 2. Teil, den eigentlich schon jeder gesehen haben sollte ^^) Rache für seine getötete Freundin.
Generell gibt es nichts an der Inszenierung zu meckern, alle Akteure spielen ihre Rolle gut und tanzen nicht aus der Reihe. Überaus positiv überrascht, hat mich die unterschwellige Vermittlung von Gefühlen. Sieht man es doch dem Bürohengst an, dass er scharf auf die Teamleiterin ist oder es vor Marie noch eine andere Frau in Jasons Leben gab.
Ein Wehrmutstropfen gibt es auf den man sich leider schon von Beginn des Films einzulassen verstehen muss - die Wackeloptik. Fast alle Szenen außer ganz große Totale scheinen mit Handkameras aufgenommen zu sein, welche immer in Bewegung sind, dies erhöht zwar die Dynamik des Geschehens und vermag dadurch den Zuschauer in manche Situationen stärker einzubeziehen, jedoch ist es dadurch auch sehr anstrengend allem zu folgen, so u.a. in einer der wenigen ausufernden Kampfsequenzen.
Der Gewaltgrad hält sich in Grenzen, es gibt keine blutigen Shoot-Outs wie sie vielleicht der geneigte Action-Liebhaber sehen möchte, doch die Verfolgungsjagden, im Prinzip das Aushängeschild der gesamten Trilogie, machen Freude, zu mindest wenn man die seelischen Schmerzen von verschrotteten Limousinen verdrängen kann.
Fazit:
Gut, unterhaltsam, Standardactionthrillerkost! Das Ende ist für den bisherigen Handlungsstrang einigermassen endgültig und rundet somit die Trilogie ab, lässt aber natürlich wie bei jeder "guter" Filmreihe die Möglichkeit einer Fortsetzung offen. Ich persönlich hoff, dass Matt Damon noch so ein paar Rollen als Ein-Mann-Armee geschenkt bekommt, die guten Actioner sind leider selten geworden!
Wertung: 4 von 5 Sternen
Zum Schluss: Ach ja, natürlich klingt der Film wieder mit Mobys musikalischen Beitrag aus, der zu gerne Filmmusik macht, da man seiner Meinung nach damit die Frauen am besten "überzeugt" (kleiner Schwenk am Rande) ...
Bildquelle:
http://www.movie-infos.de
|