* (24/09/07):

Herkunft

Was gibt es über mich zu erzählen? Ich bin eine waschechte Esslinger Zwiebel (für alle die nun nicht wissen was es mit diesem Gemüse auf sich hat werde ich demnächst die Sage in einem anderen Bereich folgen lassen), sprich ich bin am 20. Mai 1984 in Esslingen zur Welt gekommen und habe mein bisheriges Leben in dieser Stadt und ihrer Umgebung verbracht. 

An sich liebe ich meine Heimat mit ihren Gegensätzen, wunderschöne Altstadt im Kontrast zu modernen Einkaufspassagen. Man findet hier alles was man will, geniale Einkaufsmöglichkeiten, Cafés und Lokale zum Futtern und Abhängen, ein großen Kinokomplex, der mittlerweile auch schon mit Besitzwechsel seine Geschichte auf dem Buckel hat und die historische Altstadt mit all ihren Gassen und Winkel, wenn Ihr Euren Besuchern eine Freude machen wollt, entführt zum Markplatz, zeigt ihnen die Fachwerkhäuschen, die Kirchen, das Rathaus, ...

Auch meinen Studienplatz habe ich hier gefunden, mehr oder weniger freiwillig, aber man nimmt was man kriegt wenn mal als Teenager etwas ziellos umher dümpelt und so begann ich mit dem Studium der Technischen Informatik. Ich befinde mich mittlerweile auch in den letzten Züge und setze mit der Diplomarbeit auf den Abschluss an und dann ... dann zieht es mich doch tatsächlich das erste Mal in meinem Leben, eigentlich stimmt das nicht so ganz genau, ich hatte mit meiner ersten Freundin schon einmal mit dem Gedanken gespielt in die Schweiz zu ziehen, in die Ferne und diesmal ist der Wunsch wesentlich ausgeprägter und vor allem realisierbarer, es soll nach Berlin gehen!

Was gibt es über meine Familie zu verraten? Nun, ich würde mich mit allen Einflüssen als Multikultimenschen bezeichnen, verstreuen sich die Angehörigen doch in alle Winde. Meine Oma väterlicherseits, aus dem ehemaligen Rumänien, mein Vater sowie sein Vater aus Förtschendorf im Herzen Frankens, meine Mutter gebürtige Saarländerin, aufgewachsen in der Pfalz, entfernte Großcousinen und -cousins im Erzgebirge, weitere in der Heilbronnergegend, ich glaube ich würde bei weiterem Überlegen noch mehr Fleckchen in Deutschland finden, an dem sich Familienmitglieder nieder gelassen haben. Meine Eltern verschlug es dann letztendlich mit der Bahn ins Schwabenland, zuerst nach Stuttgart wo meine 7,5 Jahre ältere Schwester geboren wurde und dann zog es sie nach Esslingen.




* (24/09/07):

Name

In ganzer Pracht Torsten Hans-Josef Beetz. Eine kleine Einführung in die Namensherkunft, er stammt aus dem altgermanischem und skandinavischen Sprachraum und setzt sich zusammen aus T(h)or, der Donnergott, Sinnbild für dessen Stärke und sten, Stein, bedeutend wie ein Stein in der Brandung. Mein zweiter Vornamen setzt sich aus meinen beiden Großvätern zusammen, die ich leider beide nicht kennen lernen durfte, mütterlicherseits verstarb in etwa meinem jetzigen Alter bei einem Steinschlag im Bergwerk und väterlicherseits kurz vor meiner Geburt an Leberversagen.

Spitznamen habe ich in meinem Leben vieler gesammelt. Mein erster wurde mir von meinen Eltern gegeben, Django, ein Italo-Westernheld der 60er, dabei sollte der Name auf meinen wiegenden Gang ähnlich einem Cowboy deuten. In der Schulzeit folgten viele Abänderungen meines Vornamens wie Torte, Tortellini, Toki, ...

Ich selbst gab mir zum einen auf Anregung meines Bio- und Chemielehrers den Namen Hellracer und später beim Wahl meiner ersten Emailadresse creamcake(84), diese dienten mir gelegentlich als Nicknamen bei diversen Computerspielen.

Den wohl wichtigsten und von mir am gebräuchlichsten Nicknamen erhielt ich durch meine Hochschule, tobeit. Eigentlich ist er lediglich eine Aneinanderreihung der Initialen to(rsten), be(etz) und it für meinen Studienfachbereich Informationstechnik.

Aber der schönste und persönlichste Namen wurde mir im Februar verliehen, Engel. Ich bin mir nicht sicher ob ich schon einmal von jemand so bezeichnet wurde, jedenfalls noch nie auf diese  gefühlvolle Art und Weise und dabei erhielt ich ihn zuerst lediglich aus Dankbarkeit für eine kleine Gefälligkeit und mittlerweile ist er zu einem Zeichen tiefster Verbundenheit und Liebe geworden.




* (18/03/08, endlich die Ausarbeitung 25/12/08):

Wie so viele Artikel auf meiner Webseite schiebe ich diesen schon eine Weile vor mir her. Doch da ich mir vorgenommen habe, demnächst ein paar Zeilen zu meiner Odyssee mit dem Führerschein und der Beschaffung eines behinderten-gerechten Fahrzeug zu verfassen, sollte ich vielleicht zuvor ein wenig auf meine sogenannte "Behinderung" eingehen. In meinem Ausweis steht ein Grad von 100, doch ich selbst sehe mich nicht als behindert an, nur weil ich nicht laufen kann. Im Prinzip soll das Wort genau dies ausdrücken, "Behinderung" im Sinne von in der Bewegung beeinträchtigt, doch zu sehr ist zu einer Beleidigung verkommen. Die neumodische Alternative, "Menschen mit besonderen Bedürfnissen" - aber haben wir die nicht alle?

Mein Geburtsfehler schimpft sich "Osteogenesis imperfecta", übersetzt in etwa "unperfekte Knochen", im Volksmund auch "Glasknochen". Dabei hatte ich noch Glück im Unglück und nur die leichte Form "Sillence I", nach dem gleichnamigen Arzt, erwischt. Sprich ich habe noch eine niedrigere Knochenbruchhäufigkeit und bin nicht kleinwüchsig, aber auch nicht groß gewachsen, gerade einmal knappe 1,60 m vielleicht auch ein wenig kleiner, zumindest im Größenvergleich mit meinem Schatz (1,61) muss ich mich geschlagen geben.

Doch was bedeutet überhaupt Glasknochen, nun es soll die Brüchigkeit der Knochen beschreiben, indem man sie mit Glas vergleicht oder wie es meine Mutter gern zu beschreiben versucht, meine Knochen lassen sich mit einem Sektglas vergleichen, wo "normale" Menschen wie Bierkrüge gebaut sind. Wenn man beides fallen lässt, was geht dann schneller kaputt? Die instabile Struktur meiner Knochen geht auf ein Problem mit dem Bindegewebe und dies wiederum auf eine Genmutation zurück. Es gibt verschiedene Ausprägungen und diverse Begleitsymptome wie blaue Skleren, Übergelenkigkeit und erhöhter Stoffwechsel, der sich in Form von schnellerem Herzrhythmus und erhöhte Körpertemperatur zeigt. Wer es genauer wissen möchte, den verweis ich gerne auf den Wikipedia-Artikel (Link siehe unten).

(Fortsetzung folgt)
http://de.wikipedia.org/wiki/Glasknochen
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